Nach Meinung des Neurobiologen Joachim Bauer kann die Neurobiologie zum Gesamtmosaik guter Pädagogik wichtige Mosaiksteine hinzufügen. Er fordert statt blinder Disziplin eine Neurobiologie der Schule. Diese bestünde aus drei dynamischen Größen: Motivation, kooperatives Verhalten und Beziehungsgestaltung.
Weiterhin berichtet er von der Entdeckung der neurobiologischen Zentren, die für Lebenswillen, Energie und Motivation zuständig seien. Damit dieses System funktionieren könne, brauche der Mensch Interesse, soziale Anerkennung und persönliche Wertschätzung von anderen Menschen. Dies sind seiner Meinung daher grundlegende Forderungen für eine bessere Schule.
Aber auch die Entdeckung der Spiegelneuronen muss für Schule relevant sein: Nur durch Lernen am Modell könnten Kinder wirklich lernen. Ein sturer Frontalunterricht kann nicht funktionieren.
Diese kurze Zusammenfassung wichtiger Forderungen könnte man durch Aussagen von Manfred Spitzer, Gerhard Roth oder anderen Neurobiologen ergänzen und erweitern. Doch an dieser Stelle verweise ich an die unten stehende Literaturliste. Betont werden soll an dieser Stelle, dass die Wissenschaft nicht die Antwort auf bildungspolitische Probleme ist, aber Hinweise auf die richtige Richtung geben kann.
![]() | Lob der Schule: Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern |
![]() | Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens |
![]() | Lernen und Gehirn: Der Weg zu einer neuen Pädagogik |
![]() | DVD: Erfolgreich lernen in Kindergarten und Schule |
![]() | Kreativität und Schule. Risiken derzeitiger Lehrpläne für die freie Entfaltung der Kinder /Verfassungswidrigkeit staatlicher Regelungen von … neuerer Erkenntnisse der Gehirnforschung |





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