Bildungsvision.de

Visionen für Bildung

Die Fortsetzung der gestrigen Fabel durch Wilhelm Grote:

Der Aal, der Klassenbester in der Schule der Tiere geworden war, obwohl er (außer im Schwimmen) in keinem Fach die Bestleistung schaffte, hatte – wie alle seine Mitschüler – die große Bewährungsprobe seines Lebens noch vor sich. Er wußte, daß er ein zweites Mal in seinem Leben den langen Weg zu schwimmen haben würde aus seinem Teich über nachtfeuchte Wiesen, durch Bäche und Flüsse in das Meer und weiter bis in den südwestlichen Nordatlantik, um den Sinn seines Lebens zu erfüllen.

Auf diesem Weg aber mußte er an der Südküste Irlands vorbei, und dort lauerte sein bösartiger Vetter, der riesengroße Conger, der nicht davor zurückschreckte, auch seine kleinen Verwandten, die Aale zu fressen.

Nun kam unser Klassenbester dort vorbei. Der böse Vetter war da und stellte ihm nach. In diesem Augenblick entsann sich der Aal seiner Schule, er schnellte aus dem Wasser und nutzte die mit vieler Mühe erlernten – und, zugegeben, an den Flugkünsten des Mitschülers Adler gemessen, jämmerlichen – Flugkünste, kam ein paar Meter weiter und war tatsächlich dem bösen Conger entkommen.

Der Aal wußte, als er die Küstengewässer vor Irland verließ und im tieferen Wasser weiter nach Westen schwamm, daß er der allgemeinen Tierschule – trotz aller Anstrengungen, die sie ihm bereitet hatte – sein Leben verdankte.

“Gut”, sagte er zu sich, “daß ich damals das Angebot, in die Schwimm-Spezialschule zu gehen, nicht angenommen habe. Dort hätte ich Schnell-Schwimmen gelernt, und Schöne-Kurven-Schwimmen und vielleicht sogar In-Guter-Haltung-Aufrecht-Im-Was-ser-Stehen, aber nicht ein paar Meter fliegen, was nur wenige Fische können.”

Eine ganze Weile später, längst hatte er den Festlandssockel Europas hinter sich gelassen, dachte der Aal: “Aber von meiner eigentlichen Bestimmung, von der Aufgabe und dem Ziel meines Lebens, hat niemals jemand in meiner Schule gesprochen -”.

Zu gern hätte er gewußt, ob die Schwimm-Spezialschule für hochbegabte Aale nur Schwimmen lehrte, oder ob man dort den Schülern auch etwas zum Sinn des Lebens sagte.

Aus: Förderung besonders begabter Schüler in niedersächsischen Schule, Tagungsbericht, Goslar 23.-25.03.1987, S. 15/16

Gleiches Recht für alle – oder: vom Segen der kompensatorischen Erziehung

Eine kleine Fabel von G.H. Reavis

Eines Tages beschlossen die Tiere, daß sie etwas unternehmen müßten, um den Anforderungen der Zukunft gewachsen zu sein und sie gründeten eine Schule. Sie führten einen Lehrplan für Leibesübungen mit den Fächern Laufen, Klettern, Schwimmen und Fliegen ein und beschlossen, weil das die Durchführung vereinfachte, daß jedes Tier an jedem Fach teilnehmen mußte.

Die Ente war eine hervorragende Schülerin im Schwimmen und sogar besser als ihr Lehrer, bekam befriedigende Noten im Fliegen, war aber schwach im Laufen. Da sie im Laufen so langsam war, mußte sie häufig nachsitzen und auch das Schwimmen aufgeben, um das Laufen zu üben. Das ging so lange, bis ihre Schwimmfüße arg verschlissen waren und sie nur noch eine durchschnittliche Schwimmerin war. Aber das wurde an der Schule akzeptiert, so daß sich keiner Gedanken darüber machte – außer der Ente.

Der Hase war anfangs Klassenbester im Laufen, erlitt dann aber einen Nervenzusammenbruch weil er im Schwimmen soviel nachholen mußte.

Das Eichhörnchen war ausgezeichnet im Klettern, bis der Unterricht im Fliegen es total frustrierte: auf Anweisung des Lehrers mußte es stets vom Boden aufwärts starten statt vom Baumgipfel aus nach unten. Diese Überanstrengung hatte zur Folge, daß das Eichhörnchen schließlich lahmte und eine drei im Klettern und eine Vier im Laufen bekam.

Der Adler war ein Problemkind und wurde streng herangenommen. Im Klettern war er stets der erste auf dem Baum, bestand allerdings auch hartnäckig auf seiner eigenen Methode hinaufzukommen.

Am Ende des Schuljahres hatte ein nicht ganz normaler Aal, der außerordentlich gut schwimmen und auch ein bißchen laufen, klettern und fliegen konnte, den besten Notendurchschnitt und durfte auf der Abschlußfeier die Abschiedsrede halten.

Aus: Förderung besonders begabter Schüler in niedersächsischen Schule, Tagungsbericht, Goslar 23.-25.03.1987, S. 15/16

Etwas Leichtes für einen hoffentlich sonnigen Sonntag: Der Klassiker von Extrabreit (1995) im Lego-Look

YouTube Preview Image

Letzte Woche hatte ich auf den Smart-Mob in Bremen hingewiesen und gestern fand er nun schließlich wirklich statt. Visuelle Eindrücke von diesem Event und einige Informationen bezüglich der endgültigen Abschaffung der Förderschulen im Land Bremen findet in diesem kurzen Video bei der Tagesschau. (Danke an Benni für dieses Tipp).

In diesem Zusammenhang möchte ich euch darauf hinweisen, dass Bremen das erste  Bundesland ist, welches den Studenten einen Studiengang “Inklusive Pädagogik” anbietet und somit seine Lehrer auf eine Schule für alle vorbereitet. Mehr Infos dazu im Artikel von Deutschlandfunk.

Der Tologo-Verlag aus Leipzig, der sich hauptsächlich mit dem Themen Demokratische Bildung, Unschooling, Homeschooling und freie Erziehung beschäftigt, hat noch bis 30. Juni einen Wettbewerb ausgerufen, in dem es darum geht einen deutschen Untertitel für das Buch „Radical Unschooling“ von Dayna Martin zu finden. Jeder darf mitmachen und (auch mehrere) ernst gemeinte Vorschläge an info@tologo.de schicken. Zu gewinnen gibt es einen Amazon-Gutschein im Wert von 30 Euro, sowie – nach Erscheinen – ein Exemplar der deutschen Ausgabe des Buches. Was Radical Unschooling überhaupt ist, erklärt die Autorin im Video unten und mehr Infos zum Wettbewerb findet ihr auf den Seiten von Tologo.

YouTube Preview Image

Foto: sigrid rossmann / pixelio.de

An dieser Stelle gebe ich aller zwei Wochen Tipps für das Fernsehprogramm der nächsten 14 Tage. Ich suche dabei Filme, Sendungen und Dokumentationen zu den Themen Schule, Lernen, Behinderung, Inklusion etc. heraus. Über die Qualität der einzelnen Sendungen kann ich dabei natürlich noch nichts sagen. Habt ihr noch mehr? Dann sendet mir bitte eine Mail an robert@bildungsvision.de!

21.06.2010, Montag

Träume Tränen Töne, KIKA,  15:50 – 16:18

Die Doku-Soap “Träume, Tränen, Töne” begleitet die fünf Kinder Johannes, Han-Gyeol, Lukas, Pauline und Joshua in ihrem Probejahr am Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar.

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf, BR ALPHA,  16:00 – 16:30

alpha-campus, das Bildungsforum, vermittelt Wissen aktuell, kompakt und informativ. Heute: Jugendliche in Deutschland

Damals … Mein erster Schultag, BAY3,  17:00 – 17:30

Ehemalige Schüler und Schülerinnen der Volksschule in Sulzbach-Rosenberg erinnern sich an ihre ersten Schultage teils noch vor dem Zweiten Weltkrieg. Mit Schleifchen im Haar und sauber gescheitelt ging es im festlichen Sonntagsstaat in die Schule, damals noch mit Schiefertafel und Lederränzlein.

22.06.2010, Dienstag

Paralympic: Weltcup 2010 in Manchester, GBR EUROSPORT, 09:00 – 10:00

Zusammenfassung des Multi-Sportevents (Leichtathletik, Schwimmen, Fußball & Basketball) von 25. bis 31. Mai

Träume Tränen Töne, KIKA,   15:50 – 16:18 (Beschreibung siehe oben)

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf, BR ALPHA,  16:00 – 16:30

alpha-campus, das Bildungsforum, vermittelt Wissen aktuell, kompakt und informativ. Heute: Jugendliche in Italien

KoranKinder,  ZDF THEATERKANAL, 19:40 – 21:10

Andere Länder, andere Schulen, ZDF INFO, 22:45 – 23:00

Lernen im Busch

Lernen bis zum Umfallen, ARD EINSPLUS, 23:15 – 00:00

Großer Druck auf kleine Menschen

Fabian ist 11 Jahre alt und geht gerne aufs Gymnasium, obwohl er kein sehr guter Schüler ist. Seit kurzem steckt er sich aber im Unterricht die Finger in die Ohren und schaltet ab. Was ist mit ihm los?

23.06.2010, Mittwoch

Lernen bis zum Umfallen ARD EINSPLUS, 02:15 – 03:00 (Beschreibung siehe oben)

Andere Länder andere Schulen, ZDF INFO, 07:00 – 07:15 (Beschreibung siehe oben)

Sehen statt hören, BR ALPHA,  15:00 – 15:30

Wochenmagazin für Hörgeschädigte

Lernen bis zum Umfallen, ARD EINSPLUS, 15:30 – 16:15 (Beschreibung siehe oben)

Träume Tränen Töne, KIKA, 15:50 – 16:18 (Beschreibung siehe oben)

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf, BR ALPHA 16:00 – 16:30

alpha-campus, das Bildungsforum, vermittelt Wissen aktuell, kompakt und informativ. Heute: Jugendliche in Brasilien

24.06.2010, Donnerstag

Paralympic: Weltcup 2010 in Manchester GBR, EUROSPORT, 00:15 – 01:00 (Beschreibung siehe oben)

hier und heute, WDR 00:20 – 00:50

Endlich Abi – die Welt gehört uns! Ein Jahr lang hat Reporterin Petra Storch drei Abiturienten durch viele Höhen und Tiefen begleitet.

Andere Länder andere Schulen, ZDF INFO 08:02 – 08:15 (Beschreibung siehe oben)

Sehen statt hören, BR ALPHA 10:30 – 11:00 (Beschreibung siehe oben)

Träume Tränen Töne, KIKA15:50 – 16:18 (Beschreibung siehe oben)

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf, BR ALPHA 16:00 – 16:30

alpha-campus, das Bildungsforum, vermittelt Wissen aktuell, kompakt und informativ. Heute: Jugendliche in Argentinien

25.06.2010, Freitag

Das besondere Lernen SW3 07:30 – 08:00

“Jeder Mensch ist lernfähig, sonst ist er tot”, heißt es in der Sendung. Gemeint sind Menschen wie die 17-jährige Lena, die mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in einem Heim für Schwerstbehinderte der Landesblindenschule in Neuwied lebt.

Lernen bis zum Umfallen ARD EINSPLUS (P) 08:30 – 09:15 (Beschreibung siehe oben)

Träume Tränen Töne KIKA 15:50 – 16:18 (Beschreibung siehe oben)

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf BR ALPHA 16:00 – 16:30

alpha-campus, das Bildungsforum, vermittelt Wissen aktuell, kompakt und informativ. Heute: Jugendliche in Marokko

26.06.2010, Samstag

Lernen bis zum Umfallen ARD EINSPLUS 05:15 – 06:00 (Beschreibung siehe oben)

Sehen statt hören HR3 06:55 – 07:25 (Beschreibung siehe oben)

Das besondere Lernen SW3 07:15 – 07:45

“Ich höre nichts, ich spüre Schwingungen auf der Haut, aber hören kann ich gar nichts”. Tatjana, 21, ist gehörlos geboren. Ihr Freund Kreso, 26, wurde mit eineinhalb Jahren nach einer Ohrenentzündung und einer erfolglosen Operation taub.

Sehen statt hören NDR 07:30 – 08:00 (Beschreibung siehe oben)

Sehen statt hören WDR 07:30 – 08:00 (Beschreibung siehe oben)

Das besondere Lernen SW3 07:45 – 08:15

Sandra, 13, begann zu stottern, als sie vier Jahre alt war und sich ihre Eltern scheiden ließen. Da sich das Stottern nicht besserte, ließ Sandra sich beurlauben, um an einer Stotterer-Intensiv-Therapie für Jugendliche teilzunehmen.

Christopher, 15, begann zu stottern, als sein Vater schwer erkrankte. Die Symptomatik verstärkte sich, als sein Vater zwei Jahre später starb. Sämtliche Therapien brachten nur eine kurze Besserung. Da der Leidensdruck unerträglich wurde, entschied er sich ebenfalls zur Intensiv-Therapie. Wie Sandra und Christopher sind etwa fünf Prozent aller Kinder und ein Prozent der Erwachsenen vom Stottern betroffen. Die Sprechstörung beginnt meist im Alter zwischen zwei und fünf Jahren. Man vermutet eine genetische Veranlagung zum Stottern, aber auch Ängste spielen eine Rolle. Der Film begleitet die beiden Jugendlichen bei ihrer Therapie am Sprachheilzentrum Ravensburg. Der Sprachtherapeut Frank Herziger geht den Ursachen des Stotterns nach, arbeitet Tag für Tag mit den Jugendlichen an den Symptomen und legt viel Wert auf psychologische Betreuung und auf das Zusammenleben in der Gruppe. Eine Arbeit, die bis in die Wurzeln der Persönlichkeit geht.

Das besondere Lernen SW3 08:15 – 08:45

Der elfjährige Thorsten findet “Deutsch” nicht so gut. Früher schrieb er oft das gleiche Wort in fünf Varianten falsch. Auch der 14-jährige Mathias konnte nach seinem ersten Schuljahr weder lesen noch schreiben. Die Lehrer waren ratlos.

Die verzweifelten Eltern suchten Hilfe und waren fast erleichtert, als die Diagnose feststand: Legasthenie. Rund fünf Prozent der Grundschulkinder haben Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und der Rechtschreibung. Mit Intelligenz hat dies nichts zu tun – es handelt sich um eine Störung, für die viele Faktoren verantwortlich sein können. Bei Thorsten haben sich die “Deutsch-Defizite” durch eine Therapie inzwischen vermindert, und Mathias hat den Sprung auf eine technische Realschule geschafft. Technik begeistert ihn und wirkt als positives Gegengewicht zu seinen Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten.

Das besondere Lernen SW3 08:45 – 09:15

Als Sophies Mutter vor zehn Jahren im Kreißsaal mit der Diagnose Down-Syndrom konfrontiert wurde, waren sie und ihr Mann zunächst verzweifelt. “Ist das eine Strafe Gottes?” fragte Sylvia Kowalik ihre Ärztin damals. Sie fühlte sich schuldig.  Sie fühlte sich grundlos schuldig. Heute weiß sie: “Sophie war ein göttliches Geschenk.” Ihre fröhliche Tochter hat den Blick ihrer Mutter aufs Leben verändert. Und Sophie hat auch manchen anderen Menschen in ihrer Umgebung von seinen Vorurteilen gegenüber Behinderten kuriert.

Sehen statt hoeren BAY3 09:45 – 10:15 (Beschreibung siehe oben)

Sehen statt hören RBB 10:45 – 11:15 (Beschreibung siehe oben)

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf BR ALPHA 11:15 – 11:45 (Beschreibung siehe oben)

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf BR ALPHA 11:45 – 12:15 (Beschreibung siehe oben)

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf BR ALPHA 12:15 – 12:45 (Beschreibung siehe oben)

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf BR ALPHA 12:45 – 13:15 (Beschreibung siehe oben)

Menschen – das Magazin ZDF 12:50 – 13:00

alpha Campus: Von der Schule zum Beruf BR ALPHA 13:15 – 13:45 (Beschreibung siehe oben)

27.06.2010, Sonntag

Sehen statt hören SW3 07:00 – 07:30 (Beschreibung siehe oben)

Elternsprechstunde BAY3 09:45 – 10:15

Themen: Das filmende Klassenzimmer – Vorbild Fernsehen? – Schönheit um jeden Preis? – Manege frei – Wenn Kinder Zirkus machen – BAVARIA FILMSTADT 1

28.06.2010, Montag

Koran im Klassenzimmer, EinsFestival 15:00 – 15:45

Eltern, Politiker, islamische Funktionäre und christliche Kirchen streiten um den islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen. Alle betonen seine Bedeutung für die Integration. Uneinig sind sich die Parteien nur über das “wie”.

Träume, Tränen, Töne, KI.KA 15:50 – 16:18 (Beschreibung siehe oben)

29.06.2010, Dienstag

Chinas kleine Kaiser, EinsFestival 01:10 – 01:55

‘Chinas kleine Kaiser- Pekinger Schüler auf Erfolgskurs ‘ begleitet drei kleine chinesische Schüler durch ihren anstrengenden Alltag.

Träume, Tränen, Töne, KI.KA 15:50 – 16:18 (Beschreibung siehe oben)

Gesundheit!: Nathalie – ein Leben mit MS, BR 19:00 – 19:45

Nathalie Todenhöfer war 19 Jahre alt, als sich das Leben für sie radikal änderte. Die Tochter des ehemaligen Politikers und Medienmanagers Jürgen Todenhöfer ist jung, reich, bildhübsch und auf dem Weg, Karriere zu machen. Doch plötzlich streikt ihr Körper. Die Beine fühlen sich taub an, die Schmerzen stechen wie ein Messer im Kopf. Diagnose: MS – Multiple Sklerose. Eine heimtückische Nerven-Krankheit, von der 120.000 Menschen in Deutschland betroffen sind. Das Immunsystem greift plötzlich den eigenen Körper an und zerstört die Nervenbahnen.

30.06.2010, Mittwoch

Gesundheit!: Nathalie – ein Leben mit MS, BR 11:45 – 12:30 (Beschreibung siehe oben)

Sehen statt Hören, BR-alpha, 15:00 – 15:30 (Beschreibung siehe oben)

Träume, Tränen, Töne, KI.KA 15:50 – 16:18 (Beschreibung siehe oben)

Gesundheit!: Nathalie – ein Leben mit MS, EinsPlus 21:45 – 22:30 (Beschreibung siehe oben)

01.07.2010, Donnerstag

Gesundheit!: Nathalie – ein Leben mit MS, BR 00:45 – 01:30 (Beschreibung siehe oben)

Sehen statt Hören, BR-alpha, 10:30 – 11:00 (Beschreibung siehe oben)

Gesundheit!: Nathalie – ein Leben mit MS, EinsPlus 14:00 – 14:45 (Beschreibung siehe oben)

Unglück am Wasser – Gelähmt fürs Leben – Das Schicksal von Kevin und Marc, EinsFestival,15:45 – 16:30

Marc wird gerade 16 und bekommt von seinen Eltern ein Wochenende in Holland spendiert. Mit Freunden der Familie fährt er los, zum Kitesurfen nach Renesse. Eine Windböe erfasst den Jungen samt Drachen und schleudert ihn vor ein Strandhaus. Er überlebt, bricht sich drei Halswirbel und ist von nun an querschnittsgelähmt. Kevin ist 15 Jahre alt. Er geht im letzten Sommer ins Freibad, nicht wie sonst an den Kanal, weil seine Mutter das zu gefährlich findet. Immer wieder rutscht er mit seinen Freunden die Rutsche hinunter. Auf dem Bauch und mit dem Kopf zuerst. Ein letztes Mal noch, bevor die Jungen nach Hause wollen. Da passiert es. Kevin schlägt auf dem Schwimmbadboden auf. Die Wiederbelebungsversuche des Bademeisters retten ihm das Leben. Doch Kevins zweiter Halswirbel ist gebrochen. Auch er ist querschnittsgelähmt, und er muss sein Leben lang beatmet werden.

Kevin und Marc haben fast ein halbes Jahr Bett an Bett im gleichen Bochumer Krankenhaus gelegen und versuchen jetzt, ihr Schicksal zu meistern.

Träume, Tränen, Töne, KI.KA 15:50 – 16:18 (Beschreibung siehe oben)

Fremde Kinder: Der Schuhputzer, ZDFneo, 18:15-18:45

Den Großteil des Jahres ist der elfjährige Cetin auf sich allein gestellt. Mit dem Geld, das er als Schuhputzer in Istanbul verdient, ernährt er sogar die Familie in Ostanatolien. Jeden Morgen trifft er sich mit seinen Cousins auf dem “Hügel”, einem großen Platz in der Nähe des Galataturms im Touristenviertel der türkischen Metropole.

02.07.2010, Freitag

Gesundheit!: Nathalie – ein Leben mit MS, EinsPlus 10:15 – 11:00 (Beschreibung siehe oben)

03.07.2010, Samstag

Gesundheit!: Nathalie – ein Leben mit MS, EinsPlus 07:00 – 07:45 (Beschreibung siehe oben)

Sehen statt Hören, BR-alpha, 07:05 – 07:35 (Beschreibung siehe oben)

Anna, Schmidt & Oskar, BR-alpha, 09:15-09:30

Die Reihe ist in erster Linie für Kinder von Aussiedlern und ausländischen Arbeitnehmern bestimmt. Sie orientiert sich an dem fakultativen Curriculum “Begegnung mit einer Fremdsprache in der Grundschule”.  Deutsch für ausländische Kinder

Sehen statt Hören, BR-alpha, 09:45 – 10:15 (Beschreibung siehe oben)

Selbstbestimmt!, RBB Berlin, 10:45 – 11:15

Themen: Können allein nur die Gedanken Maschinen steuern? – Förderpädagogen studieren ganz praxisnah – Streicheln, füttern, Gassi gehen – oder ist Tiertherapie doch mehr?

Sehen statt Hören, MDR, 11:05 – 11:35 (Beschreibung siehe oben)

04.07.2010, Sonntag

Selbstbestimmt!, RBB Berlin, 03:40 – 04:10 (Beschreibung siehe oben)

Gesundheit!: Nathalie – ein Leben mit MS, EinsPlus 03:45 – 04:15 (Beschreibung siehe oben)

Fortsetzung folgt, KI.KA, 13:15 – 13:45

Angst im Nacken – Casey will ihre Angst besiegen. Die Dokumentationen zeigen außergewöhnliche Schicksale und spannende Herausforderungen von Kindern und Jugendlichen. Casey ist 12 und eine ganz gute Schülerin. Aber trotzdem hat sie riesige Angst vor der Schule. Montagmorgen ist es immer am schlimmsten. Manchmal ist es so arg, dass sie Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen bekommt und ihre Haut ganz doll zu jucken beginnt. Dann kann sie wirklich nicht zur Schule gehen. Angefangen hat es, als Casey mit Beginn der 5. Klasse auf das Gymnasium wechselte. Alles war neu. Aber Casey bekam keine Angst wegen der neuen Anforderungen oder vor schlechten Leistungen sondern davor, wie einige Mitschüler sich ihr gegenüber verhielten und immer noch verhalten. Casey findet diese Angst ziemlich blöd und will sie endlich los werden. Deshalb geht sie zu einem Psychologen, der mit ihr übt, wie man seiner Angst begegnen kann. Gemeinsam stellen sie sich die Angst vor, reden über sie, betrachten sie von allen Seiten und machen viele Übungen um der Angst selbst Angst zu machen. Aber das ist schwer, und es gibt auch immer wieder Rückschläge. Doch Casey findet auch durch ihre Freundinnen langsam den Mut, sich keine Angst mehr einjagen zu lassen. Vorsichtig tastet sie sich Schritt für Schritt an das Problem heran, bis zu dem Tag, an dem der Gang zur Schule endlich nicht mehr schrecklich ist. Die Angst im Nacken ist verschwunden.

Mein Traum von mir – Das Ende der Schulzeit (3), ZDFneo, 22:00 – 22:30

Foto: Hans D. Beyer, Lebenshilfe

Gestern ging in Berlin der 15. Weltkongress  ”Inclusion International” zu Ende. 2500 behinderte und nicht behinderte Teilnehmer aus 74 Nationen diskutierten und informierten über Inklusion, Integration so wie alle damit verwandten Themen. Weiterhin forderten sie zum Abschluss eine rasche und globale Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Selbst die Bundesregierung sprach sich in Person der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen öffentlich für inklusive Schulbildung aus: „Ich finde, alle Kinder müssen in eine Schule gehen.“ Nicht allein der Unterrichtsstoff sei wichtig, sondern auch das, „was die Kinder voneinander lernen“.

Wer nicht dabei sein konnte, sich aber informieren möchte, was diese Woche in Berlin geschah, kann dies in Wort, Bild und Ton auf der Internetpräsenz der Lebenshilfe tun.

Und hier die Auflösung des gestrigen Rätsels. Das Zitat stammt von Sokrates und ist 2400 Jahre alt. Diese Jugend von heute. Ts, ts, ts….

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Menschen und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Kinder widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen und tyrannisieren ihre Lehrer!

Quelle: Remo H. Largo, Martin Beglinger: Schülerjahre, Seite 108

Heute möchte ich mal ein interaktives Element in diesen Blog einbauen: ein kleines Rätsel! Ich nenne euch ein kurzes Zitat und ihr tippt in den Kommentaren (ohne Hilfe von Google, Wikipedia etc.) von wem oder wann dieses Zitat stammen könnte. Die Auflösung gibt es morgen früh!

Hier das Zitat:

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Menschen und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Kinder widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen und tyrannisieren ihre Lehrer!

Letzte Woche wurde mit großem Tamtam von Kanzlerin Merkel der Schulpreis 2010 verleihen. Gewonnen hat eine private Gesamt-Förderschule in den Bergen…

Hier eine kleine Übersicht über die Preisträger mit dem Link zu der jeweiligen Schule:

Hauptpreisträger: Sophie-Scholl-Schule, Bad Hindelang-Oberjoch

Preisträger: Grundschule Süd, Landau

Preisträger: Oberstufen-Kolleg, Bielefeld

Preisträger: Realschule am Europakanal, Erlangen

Preisträger: Waldhofschule – Eine Schule für alle, Templin

Preis der Akademie: Evangelisches Firstwald-Gymnasium, Mössingen

Preis der Jury: Schule “Am Park”, Behrenhoff

Mehr Infos und Reaktionen der Presse findet ihr hier:

Alle Preisträger des Deutschen Schulpreises 2010 in einem PDF

Artikel bei SPIEGEL Online

Artikel 1 und Artikel 2 bei von der TAZ